Internetfilter haben gute und schlechte Seiten. Die gute Seite ist beispielsweise, dass so die Nutzer abgehalten werden irgendwelche Schmuddelseiten zu besuchen und sich so beispielweise mit Malware zu infizieren.
Die schlechte Seite ist, dass immer dann die Filtersoftware zuschlägt, wenn man unbedingt eine Information braucht. Wenn die Seite aber geblockt wird, kommt man logischerweise nicht an die Information. Oder doch? Natürlich, wenn man Google als Proxy nutzt!
Fast alle Filter lassen die Suchmaschine Google zu. Das ist auch gut so, schließlich ist Google die momentan (meiner Meinung nach) die besten Suchmaschine der Welt. Den Gesichtspunkt, dass Google viel zu viele Nutzerdaten speichert, lassen wir mal weg. Okay, zurück wieder zum Filterproblem.
Man kann Google als Proxy nutzen um sich trotzdem die Seite anzeigen zu lassen, welche der Internetfilter normalerweise nicht zulassen würde. Wie funktioniert das mit Google und dem Proxy? Google hat eine nette Funktion: die Sprachtools. Das kann man benutzen um beispielsweise sich Texte von Englisch nach Deutsch zu übersetzen.
Dieses Zusatzfunktion kann man sich zunutze lassen. Schauen wir uns mal an was passiert wenn wir den Entwickler Blog auf Englisch übersetzen lassen wollen.
Wenn wir nun die Anfrage starten, kann man folgendes in der Adressleiste des Browsers sehen: http://translate.google.com/translate?u=http://entwickler-blog.de&langpair=de|en&hl=de&ie=UTF-8
Fall es bei euch ein wenig anders aussieht, beispielsweise komische Prozentzeichen, keine Sorge das macht nix. Im wesentlichen ist entscheidend das was nach dem u= und dem langpair= steht.
Aufmerksame Leser haben es schon erfasst. Das u ist der Parameter für die URL und das langpair steht bei Goolge für die Sprache. Wenn ihr nun de|de eingebt, übersetzt Google die Seite nicht, aber ihr surft über Google. Ihr nutzt Google als Proxy.
PS. Ich zeig euch demnächst, wie ihr das Ganze komfortabel in den Browser einbinden könnt, ohne die Adressleiste nutzen zu müssen.