Programme, die mit OpenLaszlo entwickelt wurden, sollen in Zukunft mit Java ME laufen.
Java ME die mobile Ausgabe von Java, soll in Zukunft auch mit OpenLaszlo-Anwendungen gefüttert werden können.
Was ist OpenLaszlo? (Wikipedia):
OpenLaszlo ist eine Plattform zur Erstellung von Rich Internet Applications. Das zuvor unter dem Namen Laszlo Presentation Server bekannte und von der kalifornischen Firma Laszlo Systems entwickelte System wurde am 7. Oktober 2004 unter der Common Public License als Open Source veröffentlicht.
OpenLaszlo verwendet das gleiche Prinzip wie Flex von Adobe Systems. Die Rich Internet Applications werden in einer eigenen XML-Sprache mit dem Namen LZX verfasst.
LZX Dateien bestehen aus einer Mischung von XML-Tags und ECMA-Script Code. Diese LZX-Dateien werden dann mittels Java (z.B.: Tomcat-Server) on-the-fly in Flash-Bytecode übersetzt, der durch das Flash-Plugin des Webbrowsers ausgeführt wird.
Als Alternative hierzu wird gerade ein DHTML-Output entwickelt.
Um OpenLaszlo in Zukunft auch auf Handys oder ähnlichen Geräten zu bringen, wird Laszlo (die Firma, die Hinter OpenLaszlo steht) mit SUN zusammenarbeiten, wie Golem berichtet.
Unter dem Projektnamen Orbit, entwickeln nun beide Firmen eine Lösung, um die Laszlo-Plattform dahingehend anzupassen. So sollen die Funktionen der Java Micro Edition unterstützt werden und die Programme auch ohne lokale Installation auf den Embedded-Geräte laufen.
Das ganze Prinzip finde ich sehr interessant. Ein kurzer Blick auf die verfügbaren Demos, auf der Homepage von OpenLaszlo, offenbart die Leistungsfähigkeit des System. Bei Gelegenheit werde ich mir das einmal genauer anschauen.