Mein neuer Laptop war trotz guter Hardware immer noch zu langsam unter Windows 7.
Ich fand allerdings eine Möglichkeit für lediglich 30 Euro das Notebook so zu beschleunigen, dass richtig flüssiges Arbeiten möglich ist.
Problem Windows 7 zu langsam
Das Problem, welches ich hatte war folgendes. Ich brauche, bedingt durch meine Entwicklungstätigkeit ziemlich viel Speicher - Arbeitsspeicher und Festplattencache.
Windows 7 32-Bit und die 4GB Grenze
Leider habe ich nur eine 32-Bit Version von Windows 7. Leider, da Windows 7 in der 32-Bit Version nur maximal 4GB Arbeitsspeicher adressieren kann.
Jetzt stellt sich die Frage, ein neue 64-Bit Version von Windows kaufen und den kompletten Datenbestand migrieren und auf der alten Windows Version sitzen bleiben.
Denn die Windows Version, welche ich habe ist an den Laptop gebunden. Also mit Verkaufen ist nix - schade...

Die Lösung - ReadyBoost
ReadyBoost gibt es seit Windows Vista und hat folgende Eigenschaft:
ReadyBoost ist der Name einer Cache-Technik, die in den Microsoft-Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 enthalten ist. ReadyBoost erlaubt es, Flash-Speicher in Form eines USB-Sticks, einer SD-Card, CompactFlash-Karte oder einer anderen Art von Flash-Speicher als zusätzlichen Festplattencache einzubinden.
Dies bringt potenziell eine höhere Systemleistung, da Flash-Speichermedien in der Regel wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als Festplattenspeicher. Es erlaubt zudem die Entlastung der Festplatte, wenn Daten von einem schnelleren Laufwerk in ein langsameres Laufwerk geschrieben bzw. kopiert werden.
Da ich schon länger mit Computern zu tun habe, kam mir die Aussage den Computer durch anderem Speicher beschleunigen etwas übertrieben vor.
So gab es vor Jahren diverse Programme, die von der Festplatte Speicher abzwackten um angeblich so den Arbeitsspeicher zu vergrößern. Leider nur Marketing-Bla-Bla.
Umso überraschter war ich, nach diversen Tests mit USB-Sticks, dass sich mit ReadyBoost die Arbeitsgeschwindigkeit sich drastisch erhöhte.
USB-Stick unschön - Memory Card ist besser

Ein ständig herausragender USB-Stick ist aber nicht gerade schön an einem Laptop und zusätzlich auch ein Problem beim Verpacken und wenn man mal dranstossen sollte.
Also habe ich geschaut, was für eine Alternative es gäbe. Die Lösung via Memory Card finde ich ziemlich schick. So verschwindet die Memory Card im Laptopgehäuse (habe einen Slot dafür) und stört somit niemanden.
Welche Memory Card für ReadyBoost?
Jetzt stellte sich natürlich die Frage, welche Memory Card ich den kaufen sollte. Denn die Memory Card muss ausreichend schnell und auch eine effiziente Zellenverwaltung haben.
Denn jede Zelle von so einer Memorycard verkraftet nur eine bestimmte Summe von Schreibzugriffen. Danach ist sie kapputt.
Bei Amazon fand ich dann diese Karte: SanDisk Extreme SDHC 16GB Class 6
(Ich bestelle übrigens immer direkt über Amazon, die sind am schnellsten und haben den besten Service, gerade wenn mal Garantie oder ähnliches braucht.)
Diese Speicherkarte ist schnell, stabil und hat einen großen Speicher - also Ideal für Windows ReadyBoost!
Und das Beste die Speicherkarte kostet lediglich 30 Euro. Eine Investition die sich für mich mehr als bezahlt gemacht hat.
Und wie aktivere ich ReadyBoost?
Super einfach. Die Memory Card einstecken, kurz warten und schon poppt ein Fenster auf, welches frägt, ob man die Karte für ReadyBoost verwenden will.
Dann Windows noch erlauben, den gesamten Speicher der Karte zu benutzen und fertig.